Info.Loeschl.com Tipps & Tricks für Windows
  • Feb
    24

    CortanaMicrosoft hat es schwer gemacht, Cortana in Windows 10 zu deaktivieren. Per Trick geht´s aber ganz einfach.

    Für viele ist sie einfach nur lästig und viele wollen sich nicht ausspionieren lassen bzw. wollen eben alles unterdrücken welches Informationen (egal wohin) weiterleitet.

    Die persönliche digitale Assistentin Cortana ist in Windows 10 standardmäßig aktiviert und lässt sich auch nicht per Knopfdruck abschalten. In den Cortana-Einstellungen fehlt seit dem Windows 10 Anniversary Update (Windows 10 Version 1607) die Möglichkeit, Cortana bequem und einfach per Schalter zu deaktivieren. Viele Windows-10-Nutzer hatten diesen Schalter in der Vergangenheit verwendet, um das Sucheingabefeld neben dem Start-Button ausschließlich für lokale und Web-Anfragen zu verwenden. Hier die Cortana-Einstellungen vor (links) und nach (rechts) dem Update. Der Schalter „Cortana kann Vorschläge, Ideen, Erinnerungen, Warnungen und vieles mehr anbieten“ fehlt.

    Cortana per Registry-Eintrag abschalten (Windows 10 Home und höher)
    Die bisherigen Lösungsansätze bieten keine dauerhaft zufriedenstellende Lösung für Windows-10-Nutzer, die auch künftig gänzlich auf Cortana verzichten möchten. Per Registry-Eintrag ist aber die dauerhafte Abschaltung von Cortana möglich.

    Den Registry-Editor können Sie über Windows-Taste + R und der Eingabe von Regedit aufrufen. In der Registry wechseln Sie nun in der linken Leiste in den Schlüssel:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Windows Search

    und ändern dort den Wert von AllowCortana nach einem Doppelklick auf „0„.

    Sollten der Schlüssel und/oder der Eintrag nicht existieren, dann müssen Sie diese(n) manuell anlegen.

    Nach einem Neustart oder wenn Sie sich von dem Rechner ab- und wieder anmelden, wird die Änderung aktiv. Dass Cortana erfolgreich deaktiviert wurde, erkennen Sie unter anderem daran, dass im Sucheingabefeld nun der Text „Windows durchsuchen“ erscheint. Wird das Feld aufgeklappt, fehlen auch die Cortana-typischen Informationen.


    Cortana abschalten in Windows 10 Pro (und höher)
    Unter Windows 10 Pro und höheren Versionen gibt es auch eine bequemere Möglichkeit, Cortana zu deaktivieren. Über die Gruppenrichtlinien. Rufen Sie diese über gpedit.msc im Sucheingabefeld auf. Hier suchen Sie nun im linken Bereich nach folgendem Eintrag:

    Richtlinien für Lokaler Computer -> Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows-Komponenten -> Suche

    Im rechten Bereich finden Sie nun den Eintrag „Cortana zulassen„. Klicken Sie einmal doppelt mit der linken Maustaste auf diesen Eintrag, um ihn zu ändern. Wählen Sie nun „Deaktiviert“ ist und schließen Sie das Fenster. Nach einem Neustart ist die Änderung aktiv.

    (Quelle: PCWelt.de)

    Andreas Löschl
    Andreas Löschl
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  • Feb
    7

    MMeltdown spectre cpu 670x335icrosoft liefert für alle Versionen von Windows 10 neue Intel-Microcode-Updates aus, die vor Spectre und L1TF schützen.
    Microsoft hat für Nutzer von Windows 10 mehrere aktualisierte Updates freigegeben, die auch auf Betriebssystemebene den Schutz vor der CPU-Lücke Spectre Variant 3a (Rogue System Register Read, RSRE), Spectre Variant 4 (Speculative Store Bypass, SSB) und der im August 2018 bekanntgewordenen Anfälligkeit Foreshadow bzw. L1TF (L1 Terminal Fault) verbessern.

    Die Aktualisierung wird über Windows Update ausgeliefert. Alternativ können Sie das Update auch hier im Microsoft-Software-Katalog in den drei Varianten x86, x64 und für Windows Server 2019 x64 herunterladen und manuell installieren.

    Konkret sind die Updates für die folgenden Windows-10-Versionen verfügbar:

    KB4465065 für Windows 10 Version 1809 (Windows 10 Oktober 2018 Update)
    KB4346084 für Windows 10 Version 1803 (Windows 10 April 2018 Update)
    KB4346085 für Windows 10 Version 1709 (Windows 10 Fall Creators Update)
    KB4346086 für Windows 10 Version 1703 (Windows 10 Creators Update)
    KB4346087 für Windows 10 Version 1607 (Windows 10 Anniversary Update)

    Das Microcode-Update ist für die Intel-CPUs der 6ten, 7ten und 8ten Intel-Core-Generation, für die Xeon-Prozessor-Familie und für Pentium-Gold-CPUs geeignet. Das Update sollte auch nur dann installiert werden, wenn eine dieser CPUs im System steckt.
    Konkret sollte es sich dabei um eine CPU mit einem der folgenden Code-Namen handeln:

    • Coffee Lake U43e
    • Kaby Lake G
    • Kaby Lake H
    • Kaby Lake Refresh U 4+2
    • Kaby Lake S
    • Kaby Lake X
    • Kaby Lake Xeon E3
    • Apollo Lake
    • Arrandale
    • Broadwell DE A1
    • Broadwell DE V1
    • Broadwell DE V2, V3
    • Broadwell DE Y0
    • Broadwell E
    • Broadwell H 43e
    • Broadwell Server E, EP, EP4S
    • Haswell Desktop
    • Haswell H
    • Haswell M
    • Haswell R
    • Haswell U
    • Ivy Bridge
    • Lynnfield
    • Nehalem
    • Sandy Bridge

    Eine vollständige Liste der CPUs, die durch die Updates unterstützt werden, finden Sie in den jeweiligen KB-Einträgen von Microsoft.

     

    Quelle: PCWelt.de)

    Andreas Löschl
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  • Jan
    31

    Windows10 ProMit dem kommenden Update 19H1 wird Windows 10 wieder spürbar schneller werden.

    Mit dem Frühjahrs-Update 2019, also Windows 10 19H1, wird auch die Performance von Windows 10 deutlich erhöht. Darüber wird aktuell viel im Web berichtet. Tatsächlich hatte Microsoft dies bereits vor einiger Zeit – genauer im Oktober 2018 –  angekündigt. Hintergrund: Nach Bekanntwerden der beiden Intel-CPU-Lücken Spectre und Meltdown hatten Intel und Microsoft Microcode-Updates in Windows 10 integriert. Durch diese Updates sollten die Nutzer vor Attacken auf die beiden Lücken geschützt werden. Nachteil war allerdings, dass dadurch bei Windows-10-Systemen die Performance in einigen Szenarien um bis zu 30 Prozent sinken kann.

    In einem Tweet hatte der Windows-10-Kernel-Entwickler Mehmet Iyigun bestätigt, dass bei Windows 10 19H1 die Retpoline-Technik standardmäßig im Kernel von Windows 10 aktiviert sein wird. Dadurch werde die Auswirkung der Spectre-Updates auf die Performance auf nur noch maximal 1 bis 2 Prozent gesenkt. Jedenfalls in den meisten Nutzungsszenarien. Unklar ist derzeit, ob Retpoline auch bei älteren Windows-10-Versionen zum Einsatz kommen wird. In Windows 10 Oktober 2018 Update hätte Microsoft die Änderung einfach implementieren können, was aber nicht geschehen war.

    Die Retpoline-Technik hatte Google entwickelt, um die Auswirkungen der Spectre-Performance-Einbußen softwareseitig auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei wird die spekulative Ausführung von Befehlen abgesichert, wozu Software allerdings vorher neu kompiliert werden muss. Die Technik hatte Google dann bei seinen Cloud-Servern verwendet. Bereits bevor die breite Öffentlichkeit von Spectre und Meltdown Anfang 2018 informiert wurde, hatte Google seine Dienste wie Gmail, Google Suche und Google Drive abgesichert und dabei durch den Einsatz von Retpoline , die der Google-Entwickler Paul Turner entwickelt hatte, keine Performance-Verluste zu beklagen. Im Januar 2018 hatte Google dann öffentlich auf die Retpoline-Lösung hingewiesen und anderen Herstellern angeboten, die Lösung zur Absicherung ihrer Produkte zu übernehmen.

    Windows 10 April 2019 Update bald fertig – größere Änderungen erst mit Windows 10 19H2
    Erst kürzlich war bekannt geworden, dass Windows 10 19H1 unter dem Namen Windows 10 April 2019 Update an die Nutzer ausgeliefert werden wird. Allzu viele spektakuläre Änderungen wird es aber nicht geben, die heben sich die Entwickler eher für das Herbst-Update auf, welches aktuell unter dem Codenamen Windows 10 19H2 entwickelt wird und von dem erste Vorabversionen bereits für Windows Insider verfügbar sind.

    Gerüchten zufolge wird Microsoft mit Windows 10 19H2 mal wieder nach langer Zeit dem Start-Menü eine Aktualisierung spendieren, bei der die Live-Kacheln abgeschafft werden könnten. Einfache Begründung: Sie werden von den Nutzern kaum wahrgenommen und auch nicht verwendet.

     

    (Quelle: pcwelt.de)

    Andreas Löschl
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  • Jan
    29

    TorBrowserAnonym ins Internet ? Kein VPN ? TorBrowser verwenden ! 😊

    Will man privat Surfen oder etwas anonym suchen oder einfach eine Firewall umgehen, dann gehts das ganz gut mit dem TorBrowser.

    Eine Freeware und noch dazu recht einfach. 

    Hier ist der TorBrowser zum Downloaden für Windows, MacOS, Linux und allen gängigen Sprachen 👍

    Aber ich auch ein interessanter Artikel bezüglich TorBrowser und Darknet….

     

     

    Andreas Löschl
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  • Jan
    21

    Ein riesiger Datensatz mit gestohlenen Daten von Nutzern ist im Netz aufgetaucht.

    Der Sicherheitsexperte Troy Hunt, der auch Have I Been Pwned betreibt, berichtet am Donnerstag als Erster über den Datenleak und hat den Datensatz auf den Namen „Collection #1“ getauft. Der Umfang von „Collection #1“ ist enorm. Der Datensatz enthält laut Troy über 2,6 Milliarden Zeilen mit Kombinationen aus Mail-Adressen und Passwörtern. Die Anzahl der einzigartigen Kombinationen von Mail-Adressen und Passwörtern liegt bei 1,16 Milliarden Daten.

    Bin ich betroffen?
     
    Über Have I Been Pwned können Sie überprüfen, ob Ihre Daten ebenfalls von dem Leak betroffen sind. Angemeldete Nutzer des Dienstes wurden schon alarmiert, falls sie zu den Opfern gehören. Laut Hunt wurden alle Daten aus Collection #1 seinem Dienst Pwned hinzugefügt.

    Bildschirmfoto 2019 01 21 um 10 42 05

    Andreas Löschl
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  • Jan
    15

    iTunes-Alternativen

    Filed under: iPhone;

    Es muss nicht immer iTunes sein, vor allem nach dem Uptade auf iTunes 12.7 sind manche Nutzer verärgert.

    Seit Apple iTunes auf die Version 12.7 aktualisiert hat, haben die Nutzer einen Grund mehr, sich über die Software zu beschweren: In der neuesten Version fehlt die Möglichkeit, die Apps mit dem Rechner zu synchronisieren. Apple ist der Auffassung, die Apps gehören aufs iPhone und aufs iPad, auf dem Mac oder PC benötige man keine Zusatz-Software mehr. Die Meinungen gehen hier jedoch auseinander. Finden Sie bei uns eine Liste der Programme, die iPhone-Medien auf den Rechner ohne iTunes übertragen können.

    Die besten iTunes-Alternativen in der Übersicht 

    Anytrans (Mac/Windows)
    Copytrans Manager (Windows)
    iDevice Manager (ehemals iPhone Explorer) (Windows)
    iFunbox (Mac/Windows)
    iExplorer (Mac/Windows)
    Sync iOS (Mac/Windows)
    MacX Media Trans (Mac/Windows)
    Mediamonkey (Windows)
    Nightingale (Mac/Linux/Windows)
    iDump (Windows)
    Sharepod (Mac/Windows)
    Xilisoft iPhone to PC Copy (Windows)

    (Quelle: MacWelt.de)

    Andreas Löschl
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  • Okt
    8

    Es gibt Berichte von Nutzern, die nach dem Windows 10 Oktober 2018 Update ihre Daten verloren haben. Update: Microsoft hat die Auslieferung des Updates nun gestoppt.

    Update, 6.10.2018: Erst für wenige Nutzer wegen eines Intel-Treiber-Problem s und jetzt für Alle. Microsoft hat die Auslieferung des Windows 10 Oktober 2018 Update (Windows 10 Version 1809) offiziell für alle Windows-10-Nutzer gestoppt. Damit reagiert das Unternehmen laut eigenen Angaben auf Berichte von Nutzern, die nach der Installation des Updates ihre Daten verloren hätten . Die Vorfälle sollen nun untersucht werden und erst dann die  Auslieferung des Oktober-2018-Updates fortgesetzt werden.Nach dem Start der Verfügbarkeit am 2. Oktober 2018 hatte Microsoft eigentlich geplant, das Oktober-2018-Update ab kommender Woche an alle Windows-10-Nutzer über Windows Update auszuliefern. Der Termin dürfte sich nun verschieben. Microsoft empfiehlt allen Windows-10-Nutzern bis zur Klärung der Sache das Oktober-2018-Update auch nicht manuell zu installieren!

    (Quelle: pc-welt.de)

    Link…

    Andreas Löschl
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  • Jul
    5

    Eine schwere Sicherheitslücke bedroht fast alle Android-Geräte der letzten sechs Jahre: Rampage. Angreifer bekommen darüber Zugriff auf fremde Smartphones.

    Bildschirmfoto 2018 07 05 um 08 04 06

    Update, 2.7.2018: Über das Wochenende hat sich auch Google gegenüber Androidcentral zur RAMpage-Problematik geäußert. Und zwar wie folgt: „Wir haben eng mit dem Team der Vrije Universiteit zusammengearbeitet, und obwohl diese Schwachstelle für die überwiegende Mehrheit der Benutzer kein praktisches Problem darstellt, schätzen wir jede Anstrengung, sie zu schützen und den Bereich der Sicherheitsforschung voranzubringen. Während wir den theoretischen Beweis des Konzepts von den Forschern anerkennen, sind wir uns keiner Ausnutzung gegen Android-Geräte bewusst.“

    Ursprüngliche Meldung: Sicherheits-Forscher von verschiedenen Universitäten und von IBM haben gemeinsam eine Hardware-basierte Sicherheitslücke entdeckt, die anscheinend alle Android-Versionen der letzten sechs Jahre anfällig für Angriffe macht. Über diese Lücke in den Arbeitsspeicher-Bausteinen (DRAM) können Angreifer Zugriff auf alle modernen Android-Smartphones und Android-Tablets bekommen. Und auch auf viele ältere Android-Geräte. Konkret betroffen sollen Androidgeräte mit LPDDR2-, LPDDR3-, oder LPDDR4-Speicher sein. Damit sind ungefähr seit 2012 alle Android-Geräte ausgestattet. Die Rampage-Lücke müsste also in nahezu allen bis zu sechs Jahre alten Android-Smartphones und -Tablets stecken.

    Die Sicherheits-Forscher nennen die Sicherheitslücke  Rampage (englisch für „Amoklauf“), die hat auch schon eine CVE-Nummer hat, nämlich CVE-2018-9442. Rampage ermöglicht es Apps unauthorisierten Zugriff auf das Android-Gerät zu bekommen. Das Sicherheitskonzept moderner Betriebssysteme wie Android verhindert, dass Apps einfach so Zugriff auf die Daten anderer Apps bekommen. Diese Sicherheitsmaßnahme hebelt Rampage über das Android Memory Subsystem ION aus und durchbricht die Speichertrennung zwischen den Apps und dem Betriebssystem. Damit bekommt der Angreifer über eine entsprechend programmierte App vollen Zugriff auf das Gerät. Der Angreifer kann dann zum Beispiel Passwörter stehlen, die in einem Passwortmanager oder Browser gespeichert sind. Oder aber Fotos, Mails oder Kurznachrichten sowie sonstige Dateien, die sich auf dem Smartphone befinden.

    Die Wissenschaftler betonen, dass Rampage zwar zunächst einmal auf Android-Geräten funktioniert, dass es aber nicht unwahrscheinlich sei, dass ähnliche Attacken auch auf Apple-Geräten und vielleicht sogar auf PCs und Cloud-Servern möglich seien.  Die Forscher stellen die technischen Details von Rampage hier ausführlich vor. Vereinfacht lässt sich sagen, dass Rampage auf der schon länger bekannten  Rowhammer-Lückebasiert.  Rowhammer ist ein Hardware-Problem, die Betriebssysteme sind nicht unmittelbar dafür verantwortlich.

    Mit  Guardion haben die Wissenschaftler ein Tool vorgestellt, dass die Rampage-Lücke schließen soll. Die Forscher haben den Quellcode von Guardion zum Patchen eines Android-Kernels veröffentlicht. Derzeit soll es noch keine Android-Patches gegen diese Lücke geben, entsprechende Arbeiten seien aber schon in Angriff genommen.

    Hier stellen die Forscher eine APK-Datei für Android bereit, mit der erfahrene Android-Nutzer testen können sollen, ob ihre Geräte von der Lücke betroffen sind. Ob Rampage bereits von Angreifern ausgenutzt wird, ist unbekannt. Derzeit handelt es sich bei Rampage aber um ein Proof-of-Concept.

     

    Andreas Löschl
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  • Jun
    27

    Zu Jahresbeginn kündigte die Wi-Fi-Alliance eine verbesserte Verschlüsselungstechnik für Funknetzwerke an. Nun gab das Industriekonsortium, dem auch Apple angehört, die Verabschiedung des neuen WPA3-Standards bekannt. Gegenüber dem inzwischen fast 15 Jahre alten Vorgänger WPA2 gibt es mehrere Verbesserungen für die Sicherheit.

    Beispielsweise erlaubt WPA3 eine stärkere Verschlüsselung mit 192 Bit, bei WPA2 sind es lediglich 128 Bit. Außerdem erschwert WPA3 die Durchführung sogenannter Brute-Force-Attacken erheblich. Mit derartigen Angriffen versuchen Hacker, Passwörter durch massenhaftes Ausprobieren von Kombinationen herauszufinden. In WPA2 sind Brute-Force-Angriffe offline möglich (nach Abgreifen eines verschlüsselten Datenpakets), bei WPA3 wird zum Ausprobieren von Kennwörtern grundsätzlich eine Verbindung zum Netz benötigt.

    Bild auf Twitter anzeigen

    Darüber hinaus ist künftig auch in offenen WLAN-Netzen eine Verschlüsselung der Datenpakete möglich. Dies ist ein erheblicher Fortschritt gegenüber WPA2, die Notwendigkeit eines VPN-Tunnels würde damit entfallen bzw. zumindest deutlich reduziert.
    WPA3 soll darüber hinaus ein sichereres Handshaking bieten und zwar auch dann, wenn der Nutzer nur einfache Passwörter verwendet. Dies ist offenbar eine Reaktion auf die im Herbst aufgespürten KRACK-Sicherheitslücken, die es Angreifern ermöglichten, den Netzwerkverkehr zu entschlüsseln und Informationen abzugreifen. Ferner sind Verbesserungen für den Konfigurationsvorgang geplant, um die potentielle Angriffsfläche zu reduzieren.

    Erste Hardware mit WPA3-Unterstützung wird für das Jahresende erwartet. Bis sich die neue Verschlüsselung großflächig durchsetzen wird, dürfte es aber mehrere Jahre dauern. Weltweit sind fast zehn Milliarden WLAN-fähige Geräte im Einsatz und es ist unklar, wie viele davon sich softwareseitig auf WPA3 umrüsten lassen.

    Andreas Löschl
    Andreas Löschl
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  • Feb
    27

    3 x en accept window incoming 1128 850

    Auf der Suche nach einer kostengünstigeren Alternative zum “TeamViewer“, bin ich auf “AnyDesk” gestoßen. Dieses Tool unterstützt genauso Windows, MacOS, Linux, FreeBSD, Android und iOS.

    Meine bisherigen Tests waren für mich, in der kostenlosen Version, vollkommen ausreichend !

    Quelle: https://anydesk.de/remote-desktop

    Andreas Löschl
    Andreas Löschl
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